Und wie ich zu Punkten kam.
Für mich und uns als Familie war klar: Wir wollten etwas Neues. Eine andere Rasse, ein anderes Geschlecht. Keine Vergleiche. Keine Wiederholung. Ich besonders wollte keinen Rückblick auf das, was war…
Wir hatten vor Eddie bereits einen Dalmatiner. Einen Rüden mit braunen Punkten, der uns über viele Jahre geprägt hatte. Bewusst wollte ich einen anderen Weg gehen, lange reflektiert und durchdacht.
Doch bei jeder Überlegung, bei jedem Vergleich, sogar Pro- und Contra-Listen, landeten wir wieder am gleichen Punkt: Dalmatiner Rüde mit braunem Fell. Eddie.
Es fühlte sich anfangs nicht gut an, sich das einzugestehen. Waren wir nicht mutig genug? Nichts Neues? Und gleichzeitig war da diese innere ganz leise Stimme, aber laut spürbar: Einfach mal Kopf aus und Herz an.
So kam Dalmatiner Eddie in mein, unser Leben. So kam ich zu Punkten und zu einer ersten dotsforlife-Erkenntnis.
Haltung zeigt sich in Entscheidungen, nicht in Konzepten.
Die Entscheidung für Eddie war eine Haltung gegen Aktionismus, etwas anders oder neu machen zu müssen. Es war eine Haltung für Klarheit und Vertrauen.
Im beruflichen Kontext sind ähnliche Situationen sichtbar. Trotz Strategiepapiere und Modelle macht doch die erste konkrete Entscheidung sichtbar, wie Führung wirklich funktioniert, was getragen und wofür Verantwortung übernommen werden kann.
Es gibt keinen Leitfaden für die entscheidenden Momente. Haltung wird dann sichtbar, wenn jemand sagt: „Wir machen das so, weil es zu uns passt.“ Und daraus entsteht Wirkung.
Wo versuchst du Klarheit mit Methoden anstatt mit Haltung zu kompensieren? Wie kannst du innere Klarheit herstellen, bevor du entscheidest?
